Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen der Kinderlosigkeit
Die Schulmedizin führt dieses Problem neben organischen Ursachen wie zB das Polyzystische Ovar Syndrom (PCOS), Myome, Endometriose oder Eileiterverklebungen oft auf externe Faktoren zurück - Stress, Umwelteinflüsse, Suchtmittel wie Nikotin oder Alkohol.

Auch im zunehmenden Alter der Frau sehen Fachleute einen Hauptgrund für die Kinderlosigkeit. Immer mehr Frauen suchen zunächst ihre berufliche Erfüllung und wollen danach schwanger werden. Mit zunehmendem Alter werden die Eisprünge seltener, die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis sinkt somit: Statistisch gesehen muss es eine 20-Jährige, die schwanger werden will, im Durchschnitt fünf Zyklen lang probieren, eine 40-Jährige braucht bereits 20 Zyklen. Vergesellschaftet mit dem Aufschieben einer Schwangerschaft ist bei den meisten Paaren eine jahrelange hormonelle Verhütung.

Unerfüllter Kinderwunsch durch Hormone. Dass aber die jahrelange Einnahme der Antibabypille, die Verhütung mit der Hormonspirale oder die Dreimonatsspritze zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen können, scheint kaum diskutiert zu werden. Im Gegenteil, mittlerweile wird der Langzyklus angepriesen, eine kontinuierliche Einnahme der Antibabypille ohne Pause und damit auch ohne Menstruation. Damit solle die Frau endlich von der Geißel der Blutung befreit werden. Aber dass eben diese Unterdrückung des weiblichen Zyklus und die ständige Simulation einer Schwangerschaft ins hormonelle Ungleichgewicht führen, liest man in Fachzeitschriften selten.

Neben all den bewusst zugeführten Hormonen, nehmen wir zusätzlich täglich Hormone auf, die in Fleisch und Milchprodukten und inzwischen vermutlich auch im Leitungswasser unsere Nahrungskette belasten. Es wird immer wieder diskutiert, ob die zunehmend schlechte Spermienqualität der Männer durch eine ständige Zufuhr von Östrogenen in Fleisch und Trinkwasser verursacht sein könnte. 

In meinen Augen liegt der häufigste Grund für die Unfruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern somit in einem hormonellen Ungleichgewicht. Beim Mann reichen Spermienqualität und -menge nicht für eine Befruchtung aus, bei der Frau reifen die Eizellen nicht richtig heran, ein Eisprung findet oftmals nicht statt, während Gebärmutter und Scheide ein feindliches Spermienmilieu bereiten (Hostile vagina syndrome).

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