Naturheilkunde bei Kinderwunsch

Die homöopathischen Arzneien können naturheilkundlich begleitet werden mit Tiefpotenzen (D 12) aus Kräutern, die seit Jahrhunderten durch ihre fertilitätssteigernde Wirkung bekannt sind.

Heilpflanzen begleiten den Menschen seit vielen tausend Jahren. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Hormonbehandlung macht eine naturheilkundliche Fruchtbarkeitssteigerung, etwa mit pflanzlichen und homöopathischen Arzneien in jedem Fall gesünder und auch die Erfolge sprechen für sich. Selbst bei jahrelangem Kinderwunsch haben sich Entgiftungskuren, Entsäuerung sowie die gezielte Anwendung hormonell regulierender Heilpflanzen und homöopathischer Arzneien bewährt. Zum Beispiel lässt sich der Eisprung mit Hilfe von homöopathisch aufbereitetem Kupfer anregen. Der Trick stammt aus der Tiermedizin: Wenn die Kuh nicht stierig werden wollte, dann gaben die Bauern den Tieren einst Storchschnabelkraut zusammen mit Kupferfeile ins Futter - und, was der Kuh hilft, das hilft dem Menschen oftmals auch ... Heute ist gefeiltes Kupfer wegen des giftigen Grünspans nicht mehr empfehlenswert, aber das homöopathische Kupfer ist eines der wichtigsten Mittel in der Frauenheilkunde. Es regt die Nieren an und verbessert die Eisenverwertung. Außerdem ordnet man Kupfer astrologisch der Venus zu. Daher steigert eine mehrwöchige Kur, etwa mit Cuprum metallicum D6 nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Lust und wirkt nebenbei noch krampflösend.

Frauenmantel als Symbolpflanze der Fruchtbarkeit
Das becherförmige Blatt mit der glitzernden Wasserperle in der Mitte wurde seit Jahrhunderten mit dem Geburtsschoß verglichen und wurde so zur Symbolpflanze der unbefleckten Empfängnis. Bis heute wird der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) als Gebärmuttertonikum und Universalmittel bei Frauenleiden eingesetzt. Als Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regt sie den Eisprung an, kräftigt sie die Gebärmutter, verbessert sie die Gelbkörperhormonproduktion und lindert Regelkrämpfe.

„Zyklusstee“, auch „Nestreinigungsstee“ genannt - Eisprung mit Naturheilmitteln anregen.
Die Ernährung kann durch spezielle Kräuter aus der Naturheilkunde ergänzt werden. Bewährt hat sich zum Beispiel Beifuß (Artemisia vulgaris). Beifußtee regt die hormonelle Achse an und kann sinnvoll eingesetzt werden, wenn etwa nach der Antibabypille die Regelblutung ins Stocken gerät. Am besten kombiniert man das Kraut der Mondgöttin Artemis mit anderen hormonell stimulierenden Heilpflanzen wie Damiana und Rosmarin. Der Erfolg solcher Teekuren macht sich nicht selten durch ein gesteigertes Wohlbefinden und vermehrte Lust bemerkbar.

Bewährte Teemischungen aus der Naturheilkunde gibt es für beide Zyklushälften.

Tee für die erste Zyklushälfte:
(jeweils 40g zu gleichen Teilen mischen lassen)
1 Teil Rosmarin (regt die Keimdrüsentätigkeit an)
1 Teil Beifuss (entschlackt und fördert den Eisprung)
1 Teil Holunderblüten (unterstützt das FSH)
1 Teil Salbei (östrogenartig)
1 Teil Himbeerblätter (östrogenartig, positiver Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut)

Für die 2. Zyklushälfte nach dem Eisprung:
(jeweils 40g zu gleichen Teilen mischen lassen)
1 Teil Frauenmantel (gelbkörperregulierend)
1 Teil Schafgarbe (gestagenartig)
1 Teil Brennessel (entschlackt)

Zubereitung:
1 Eßl. Tee auf 200 ml Wasser
10-15 Min. ziehen lassen
und täglich 3 Tassen trinken

Sollte sich nach einiger Zeit regelmäßiger Einnahme von Kräutern oder Tees ein Unwohlsein oder eine Abneigung dagegen einstellen, muss der Tee abgesetzt oder zumindest eine längere Pause eingelegt werden.

Quelle: Margret Madejsky – Naturheilkunde bei Kinderwunsch

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