Homeopathie
Ein Symptom wirkt quasi als Frühwarnleuchte für unseren „Gesundheitsmotor“. Es alarmiert uns erst einmal sanft, dass wir etwas tun müssen, damit der Ölstand nicht weiter sinkt und wir nicht plötzlich qualmend den Geist aufgeben.

Zerstören wir nur die Leuchte, so steigt der Ölstand deswegen leider nicht an, im Gegenteil. Das erste Symptom, die erste Alarmleuchte zeigt sich in der Regel an der Haut oder der Schleimhaut. Missachten wir diese Zeichen, so sinkt unser Ölstand weiter und die schrillere Leuchte zeigt sich diesmal an deutlich empfindlicheren Organen. Statt der – für das Organzusammenspiel – noch am ehesten harmlosen Hauterkrankung treten Probleme an stufenweise immer lebenswichtigeren Organen auf. Meistens erkranken dann zunächst die paarigen Organe wie Lunge und Nieren, im weiteren Verlauf dann die nichtpaarigen wie Herz und Leber und irgendwann möglicherweise das Gehirn.

Die Zerstörung dieser Leuchten bezeichnen wir als Unterdrückung. Damit verleugnen wir die Krankheit, die hinter dem Symptom steckt, zerstören ihren Hilfeschrei und tragen so dazu bei, dass die Krankheit im Inneren unseres Körpers weiter fortschreitet.

In der Schulmedizin setzt meistens schon mit der Behandlung der Neurodermitis im Kindesalter die Kaskade an Unterdrückungen ein: Die Hautsymptome werden mit Cortison oder Harnsäure „weggeschmiert“, die Therapie scheint nach außen hin erfolgreich, aber innen sinkt der Ölstand weiter. Nach einer gewissen Zeit leuchtet die rote Leuchte mit Asthmaanzeichen. Auch diese zerstören/“behandeln“ wir mit Inhalationscortison und anderen Medikamenten. Das Asthma scheint jetzt im Griff, aber in unserem Motor wird der Ölstand bald in den kritischen Bereich fallen. Und schließlich wird der Motor an irgend einer Stelle vollends zerstört. Die Schwächung der Lebenskraft hat auf diese Weise immer weiter zugenommen, das Erscheinungsbild der immer gleichen inneren Krankheit ist von der Hautoberfläche auf immer wichtigere innere Organe verschoben worden.
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